Betroffene kritisierten auf Einladung des linken SPD-"Donnerstagskreises" im Abgeordnetenhaus in Berlin, dass steigende Miet- und Nebenkosten oder Nachzahlungen von der neuen Gesetzgebung nicht berücksichtigt werden. Anhand eines statistischen Warenkorbs verdeutlichten die künftigen Arbeitslosengeld-II-Empfänger, dass die im Sozialgesetzbuch kalkulierten Monatsbeträge unrealistisch seien und zu Verarmungs- und Spaltungsprozessen führten. Weiterhin beanstandeten sie, dass für die 1-Euro- bzw. 1,50-Euro-Jobs Regelungen zum Lohnausgleich bei Krankheit sowie zur privaten Altersvorsorge fehlten. Insgesamt mangele es an Transparenz bei der Umsetzung von Hartz IV.