Ein Begriff aus der Reformdiskussion ist das Wort des Jahres 2004 geworden. Auch auf Platz zwei landete ein politischer Begriff.
"Hartz IV" ist das Wort des Jahres 2004. Die Gesellschaft für deutsche Sprache, die das Wort des Jahres auswählt, begründete ihre diesjährige Wahl damit, dass das Gesetz "Hartz IV" die öffentliche Diskussion dominiert. Der Begriff, benannt nach dem VW-Personalchef Peter Hartz, regelt die Reform des Arbeitsmarktes und die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe. Es tratt am 1. Januar 2005 in Kraft.
"Parallelgesellschaften" bekam den zweiten Platz als Wort des Jahres 2004. Es ist eines der Schlagworte in der Diskussion um die Integration von Ausländern.
Worte des Jahres 2004: