Da ich selbst mit diesem Thema sehr viel durchgemacht habe, liegt mir viel daran, bei anderen Menschen ein Bewusstsein dafür zu wecken und Betroffenen weiterzuhelfen. Ich werde niemals vergessen, in welcher gesundheitlichen, menschlichen und finanziellen Not ich damals war.
In den vergangenen Jahren habe ich unbeschreiblich schlimme Erfahrungen mit Zahnärzten sowie Zahnmaterialien wie Amalgam und Palladium gemacht. Ich habe sehr viel Leid erfahren, es ist mir nicht möglich, dies hier nieder zu schreiben. Es würde den Rahmen sprengen und ein kleines Buch werden. Ich habe endlose Zahnbehandlungen über mich ergehen lassen müssen und durch Behandlungsfehler drei Zähne verloren. Manch eine Behandlung empfand ich als Körperverletzung. So genannte" naturheilkundlich" arbeitende Zahnärzte haben meinen Zustand schändlich ausgenutzt. Ich war Amalgam- und Palladium vergiftet - mein Immunsystem und zentrales Nervensystem waren angegriffen.
Dr. Dietrich Klinghardt brachte in seinen Seminaren einmal sinngemäß zum Ausdruck, dass eine dumpfe Passivität, wie sie unsere Gesellschaft kennzeichnet, ein gutes Kennzeichen für eine allgemeine Schwermetallbelastung ist. Mit zunehmendem Alter schwinden bei vielen Menschen Lebensfreude und Begeisterungsfähigkeit - die eigene Situation wird einfach träge und passiv hingenommen. Dies kann ich aus eigenen Erfahrungen bestätigen.
Das Schwermetall führt im Körper nicht zu einer akuten (außer z.B. beim Aufbohren von Amalgamfüllungen) sondern zu einer schleichenden Vergiftung. Bis zu meinem 25. Lebensjahr kann ich zurückverfolgen, wie mein Leben durch Schwermetalle in meinen Zähnen gesundheitlich beeinträchtigt war. Heute bin ich wieder kerngesund! Ich habe keine Angst mehr vorm Tod. Die Vergiftung hat mir viel Positives gegeben. Es hat mein Leben total verändert, nichts ist mehr wie es einmal war. Es hat mich reifen lassen, ich bin gelassener und selbstbewusster, ich habe gelernt Hilfe anzunehmen, ich bin wieder leistungsfähig, mutig, abenteuerlustig, begeisterungsfähig. Ich habe wunderbare Menschen kennen gelernt. Vielleicht das Wichtigste: "Ich habe mein Leben verändert", nichts ist mehr, wie es einmal war!
Zahnmediziner sind aus meiner Sicht nicht für den Umgang mit Patienten und deren Beratung und Aufklärung ausgebildet, geschweige denn, ganzheitlich zu behandeln. Zahnärzte arbeiten aus der Sicht des Handwerks, die Zahnarztpraxis ist eine reine "Reparatur-Werkstatt".
(Quelle: Dr. Wüst, Gochsheimer-Gesundheitstage, 2005).
Leider arbeiten die Heilpraktiker, Zahnärzte und Ärzte nicht immer miteinander. Wir müssen zukünftig alle voneinander lernen. Krankheit ist ein Lernprozess.
Inzwischen wollen erfreulicherweise immer mehr kritische Heilpraktiker, Zahnärzte und Schulmediziner, dieses Thema aufgreifen und nicht mehr verdrängen. Sie wollen für ein völliges Verbot des Zahnfüllstoffs Amalgam eintreten.
Mein Eindruck ist, dass die "Betroffenen" entsetzt sind, aber Angst vor den immensen privaten Kosten haben und teilweise keine Eigenverantwortung übernehmen wollen oder auch können. Diese Menschen haben oft kein Vertrauen mehr in Ärzte und Heilpraktiker, weil sie die Befürchtungen haben, dass man sie finanziell ausnutzen könnte. Dies höre ich aus den vielen Gesprächen, die ich immer wieder mit Betroffenen habe und ich habe diese Erfahrung persönlich ja auch gemacht.
Mich treibt der heiße Wunsch, alle aufs eindringlichste vor den Gefahren des Schwermetalls zu warnen und ihnen die schlimmen Erfahrungen zu ersparen, die mir einen großen Teil meines Lebens verdorben haben. Ich kann frei darüber sprechen, weil sie für mich glücklicherweise abgeschlossen sind und in genügendem Abstand hinter mir liegen.
Ich möchte den Menschen meine Geschichte erzählen, möchte Impulse geben, sensibel machen für die Materialien und Umweltgifte und an die Eigenverantwortung appellieren, die wir zukünftig übernehmen müssen. Da ich selbst schwer vergiftet war, kein Zahnarzt, Arzt oder Heilpraktiker bin und nicht gegen Honorar praktiziere, werden mir viele Menschen glauben und vertrauen. Amalgam und Palladium darf nicht mehr verwendet werden!
Auf die bereits erkrankten Menschen kommen immense Geldausgaben zu, da keine Krankenkasse die Kosten für Testungen, Ausleitungen und hochwertigsten Zahnmaterialien wie Keramik übernimmt. Der Patient steht alleine da, wird in die Psychoecke gestellt, nicht ernst genommen, man glaubt ihm nicht, da sich die oben erwähnte Zahnmaterialproblematik wissenschaftlich nicht beweisen lässt (bzw. niemand die Beweise veröffentlichen will).
Es herrscht Unkenntnis und nur wenige sehen einen Zusammenhang zwischen den Zähnen und den Erkrankungen. 80% der Erkrankungen werden durch Schwermetalle verursacht. Ich weiß, was diese furchtbaren Gifte bewirken können und das möchte ich weitergeben, diese Materialien dürfen nicht mehr weiter verwendet werden, sie sind ein " Verbrechen an den Menschen ".
Ich spreche sehr oft mit Betroffenen und höre immer wieder: "ich habe nicht so viel Geld, um mir eine privatärztliche Behandlung und hochwertige Materialien leisten zu können". Ihre Not kenne ich bestens.
Meine Idee und mein Wunsch wäre, diesen Menschen finanziell zu helfen und zwar durch eine Stiftung. Es muss möglich sein, Menschen zu finden, die diese Problematik von ihrer eigenen Geschichte her kennen, oder welche, die das Problem verstehen aber auch Institutionen oder Firmen, die ihr Geld in eine Stiftung geben würden.
Es gibt eine Lobby für die Tiere und die Umwelt - für die mit Zahnmaterial vergifteten Menschen würde ich mit Hilfe von anderen gerne etwas tun. Es ist eine sehr dringende Angelegenheit - ich persönlich kenne einige Betroffene, die unsere Hilfe benötigen. Ich wünsche mir für sie, dass sie eine kompetente zahn-ärztliche Behandlung bekommen und, dass sie wie ich Geld zur Verfügung haben und es z.B. zinslos zurückerstatten können. Damit würde man ihnen eine sehr große und oft sogar lebensbedrohliche Last nehmen.
Ich bin absolut überzeugt davon, viele von ihnen würden durch eine Gebisssanierung, durch eine kompetente Behandlung, Testung, Ausleitung und Verwendung von hochwertigsten Materialien wie Keramik, Kunststoffen, Klebern, Zementen ihre Gesundheit zusammen mit einer gesunden Lebensweise zurückerhalten und/oder verbessern können.
Ich wünsche mir Hilfe und Unterstützung für mein Vorhaben, daher diese Zeilen an die Öffentlichkeit.
Brigitte Bunnemann