In den Legierungen für Zahnfüllungen, Kronen und Zahnersatz sowie in den Wurzelfüllungen befinden sich Schwermetalle wie Palladium, Iridium, Indium, Kupfer, Silber u.a.. Bislang wird der interessierte Patient oft mit Halbwahrheiten konfrontiert. Etwa mit der Behauptung, dass die Amalgam-Basismischung nur etwa 3 Prozent Quecksilber enthalte und daneben mindestens 65 Prozent Silber, 29 Prozent Zinn, außerdem Kupfer und Zink. Das stimmt zwar - doch stellt diese Amalgam-Basismischung nur 50 Prozent des gesamten Füllstoffs dar.
Die anderen 50 Prozent sind ausschließlich Quecksilber, so dass der Gesamtanteil von Quecksilber in der Füllung bei über 50 Prozent liegt! Schon 1939 identifizierte Prof. Stock Amalgam als instabile Legierung, die andauernd Quecksilber in Form von Quecksilberdampf abgibt und sagte " Amalgam ist eine Sünde an der Menschheit ".
Amalgam ist nicht nur das am leichtesten zu verarbeitende, sondern auch das kostengünstigste Füll-material - jener Stoff, den sich die Krankenkassen leisten können.
Außerdem unterliegen zahnmedizinische Materialien nicht den arzneimittelrechtlichen Prüfungen. Bei einer Überprüfung würden 98% davon wegfallen (Dr. Wüst, Gochsheim, 2005).
In der Welt der Wissenschaft gibt es keine Diskrepanz mehr: Es ist klar, dass Amalgam nicht in den Mund gehört, sagt Dr. Klinghardt, der sich seit vielen Jahren mit den Folgen von Schwermetall-Vergiftungen beschäftigt und in den USA eine Spezialklinik für neurologische Erkrankungen betreibt.
"Es geht nur noch um die politische Diskussion: soll man's den Leuten sagen oder nicht!"