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Gesetz zur Reform des Versicherungsvertragsrechts
Artikel 1 Gesetz über den Versicherungsvertrag (Versicherungsvertragsgesetz - VVG)
Teil 1 Allgemeiner Teil
Teil 2 Einzelne Versicherungszweige
Kapitel 1 Haftpflichtversicherung
Abschnitt 1 Allgemeine Vorschriften
§ 100 Leistung des Versicherers
§ 101 Kosten des Rechtsschutzes
§ 102 Betriebshaftpflichtversicherung
§ 103 Herbeiführung des Versicherungsfalles
§ 104 Anzeigepflicht des Versicherungsnehmers
§ 105 Anerkenntnis des Versicherungsnehmers
§ 106 Fälligkeit der Versicherungsleistung
§ 107 Rentenanspruch
§ 108 Verfügung über den Freistellungsanspruch
§ 109 Mehrere Geschädigte
§ 110 Insolvenz des Versicherungsnehmers
§ 111 Kündigung nach Versicherungsfall
§ 112 Abweichende Vereinbarungen
§ 113 Pflichtversicherung
§ 114 Umfang des Versicherungsschutzes
§ 115 Direktanspruch
§ 116 Gesamtschuldner
§ 117 Leistungspflicht gegenüber Dritten
§ 118 Rangfolge mehrerer Ansprüche
§ 119 Obliegenheiten des Dritten
§ 120 Obliegenheitsverletzung des Dritten
§ 121 Aufrechnung gegenüber Dritten
§ 122 Veräußerung der von der Versicherung erfassten Sache
§ 123 Rückgriff bei mehreren Versicherten
§ 124 Rechtskrafterstreckung
Kapitel 2 Rechtsschutzversicherung
Kapitel 3 Transportversicherung
Kapitel 4 Gebäudefeuerversicherung
Kapitel 5 Lebensversicherung
Kapitel 6 Berufsunfähigkeitsversicherung
Kapitel 7 Unfallversicherung
Kapitel 8 Krankenversicherung
Teil 3 Schlussvorschriften
Artikel 2 Änderung des Einführungsgesetzes zu dem Gesetz über den Versicherungsvertrag
Artikel 3 Änderung des Bürgerlichen Gesetzbuchs
Artikel 4 Änderung des Handelsgesetzbuchs
Artikel 5 Änderung des Einführungsgesetzes zum Handelsgesetzbuch
Artikel 6 Änderung der Versicherungsunternehmens- Rechnungslegungsverordnung
Artikel 7 Änderung des Versicherungsaufsichtsgesetzes
Artikel 8 Änderung des Pflichtversicherungsgesetzes
Artikel 9 Änderung weiterer Rechtsvorschriften
Artikel 10
Artikel 11
Artikel 12 Inkrafttreten, Außerkrafttreten
§ 109 Mehrere Geschädigte

Ist der Versicherungsnehmer gegenüber mehreren Dritten verantwortlich und übersteigen deren Ansprüche die Versicherungssumme, hat der Versicherer diese Ansprüche nach dem Verhältnis ihrer Beträge zu erfüllen. Ist hierbei die Versicherungssumme erschöpft, kann sich ein bei der Verteilung nicht berücksichtigter Dritter nachträglich auf § 108 Abs. 1 nicht berufen, wenn der Versicherer mit der Geltendmachung dieser Ansprüche nicht gerechnet hat und auch nicht rechnen musste.

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